„Shared Mobility: Transformation des Transportwesens durch Zusammenarbeit und Komfort“
Der globale Markt für Shared Mobility wurde 2021 auf 454,64 Milliarden USD geschätzt und wird voraussichtlich bis 2030 über 945,83 Milliarden USD erreichen, was einem Wachstum von einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 8,5 % von 2022 bis 2030 entspricht. Shared Transport oder Shared Mobility ist ein Transportmittel, bei dem sich Reisende Fahrzeuge gleichzeitig als Gruppe teilen oder als Einzelmiete über einen bestimmten Zeitraum hinweg, wodurch sie sich ein Transportsystem teilen. Dies schafft eine Mischung aus privater Autonutzung und öffentlichem Verkehr. Dies ist eine Transportstrategie, die es den Nutzern ermöglicht, bei Bedarf auf Transportdienste zuzugreifen. Shared Mobility ist ein Oberbegriff, der verschiedene Transportmittel wie Carsharing, Bikesharing, Ridesharing, Carpooling und Micro-Transit umfasst.

Mobilitäts-Ökosystem
Vorteile von Shared Mobility
Shared Mobility bietet viele soziale, ökologische und verkehrsbezogene Vorteile. Es verbessert auch die wirtschaftliche Rendite und führt in vielen Szenarien zu Kosteneinsparungen. Mit verschiedenen innovativen Ansätzen in den Bereichen Social Networking, ortsbezogene Dienste und Internettechnologie erfreuen sich intelligente Mobilitätsdienste auf dem heutigen Markt zunehmender Beliebtheit.
Wirtschaftlicher:
Shared Mobility ist wirtschaftlicher, da es billiger ist als der Kauf und die Wartung eines Fahrzeugs. Carsharing-Dienste haben ein großes Potenzial, positive soziale Auswirkungen in Bezug auf Staus und Umweltverschmutzung zu erzielen und den Energieverbrauch zu senken. Shared Mobility reduziert die Nutzung individueller Personenfahrzeuge und hilft, Menschen effizienter an ihr Ziel zu bringen.
Umweltfreundlich:
Shared Mobility bedeutet weniger Fahrzeuge, was die CO2-Emissionen weiter reduziert und die Umwelt schont. Laut der US Environmental Protection Agency emittiert ein typisches Auto jedes Jahr 4,6 Tonnen Kohlendioxid. Millionen von Fahrzeugen in Städten emittieren jedes Jahr eine halbe Million Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre.
Urbane Mobilität:
Mit zunehmender Urbanisierung und Bevölkerungswachstum wird der Straßenverkehr in Städten auf der ganzen Welt zu einem großen Problem. Smart Mobility kommt sowohl Pendlern als auch lokalen Behörden zugute und bietet vollständige Interoperabilität zwischen dem öffentlichen Verkehr und dem privaten Sektor.
Flexibilität:
Es gibt viele verschiedene Transportmittel, so dass Reisende das Transportmittel wählen können, das am besten zu ihrer jeweiligen Situation passt.
Sicherheit:
Mobility Sharing reduziert die Zahl der Todesfälle und Verletzungen deutlich.

SHARED MOBILITY MARKET SIZE, 2020 TO 2030 [Mrd. USD]
Wie wird Shared Mobility die Automobilindustrie verändern?
Die Entwicklung von Shared Mobility und On-Demand-Diensten sowie wachsende Umweltbedenken reduzieren bereits die globale Fahrzeugproduktion. Laut Statista ist sie von 97 Millionen im Jahr 2018 auf 78 Millionen im Jahr 2020 gesunken. Die Autohersteller reagieren auf diese Herausforderung, indem sie Mobility on Demand in ihr Geschäft einführen. Die Daimler AG war einer der ersten Hersteller, der 2008 sein Startup car2go (jetzt Share Now) gründete und die Vermietung seiner Smart- und Mercedes-Benz-Fahrzeuge über eine kostenlose App anbot. Der Trend setzt sich fort: Im Jahr 2020 startete die Hyundai Motor Group das Mocean Carshare-Programm für Los Angeles, um den Zugang zu emissionsarmen Hybrid-Elektrofahrzeugen von Kia und Hyundai zu ermöglichen. Daher scheinen sich die Autohersteller der bevorstehenden Veränderungen sehr bewusst zu sein und bereit zu sein, sie in den allgemeinen Verkehr zu integrieren.
Wichtige Trends
MaaS-Dienste, auch bekannt als Mobility on Demand oder Mobility as a Service, bieten eine Hightech-Möglichkeit, Fahrten mit verschiedenen Transportmitteln zu planen. Auf ihren Smartphones erhalten die Nutzer eine Auswahl an vorgefertigten Lösungen, wie sie von Punkt A nach Punkt B gelangen, sowie Routen, die auf allen verfügbaren Transportmitteln und Staus basieren. Darüber hinaus können die Nutzer die beste Route in Bezug auf Kosten, Reisezeit und Komfort wählen, alle in ihrer Reise enthaltenen Transportdienste buchen und mit einem Konto bezahlen. In einer perfekten Welt würden MaaS-Apps in verschiedenen Städten und Ländern funktionieren, so dass die Nutzer nicht zwischen Konten und Abonnements wechseln müssten.
Fazit
Öffentliche Nahverkehrsbetriebe, Regierungsbehörden und Autohersteller sind alle daran interessiert, in Shared Mobility und MaaS zu investieren, aber es gibt noch etwas zu beachten: Das Nutzerverhalten. Neben der Analyse von Mobilitätsmustern für den gemeinsamen, autonomen und vernetzten Stadtverkehr müssen wir einen Mentalitätswandel hin zu Vehicle-as-a-Service fördern. Da Reisen nicht so logisch ist, wie viele denken, sollte das neue Mobilitätsökosystem personalisierte Dienstleistungen und einwandfreie Benutzererlebnisse bieten und gleichzeitig die Prinzipien des ökologischen Werts und der Lebensqualität fördern.
Autor: Bobby Singh
